Leinsamen ganz oder geschrotet, was ist besser bei Verstopfung?


Bei den Leinsamen sind beide Varianten, ob ganz oder geschrotet, zu empfehlen. Der Lein bewirkt ungemahlen nur eine leichte Darmpassage des Stuhls und gibt Schleimstoffe für den Darm ab. Die Inhaltstoffe können von ungemahlenem Lein von unserem Körper nicht verwertet werden. Bei der Einnahme von ganzen Leinsamen ist es wichtig, knapp mit Wasser bedeckt über Nacht einzuweichen. Morgens das Wasser abgiessen oder den Schleim mit den Samen trinken. Mindestens 1 Glas Wasser nachtrinken. Im Darm wirken die Schleimstoffe, die sich in den Samenschalen befinden, als Quellmittel. Dies wirkt verdaungsanregend und vergrössert das Darminhaltsvolumen. Um die Verstopfung zu lösen, sollte man 2-3-mal täglich 1-2 Esslöffel Leinsamen einnehmen.

Wenn die Leinsamen gequetscht oder geschrotet werden, können sich die Nährstoffe besser entfalten und das Leinöl tritt etwas aus. Das Öl «schmiert» sozusagen den Darm für eine bessere Gleitfähigkeit.

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Aprikosenkerne, bittere: Kann ich auch normale Kerne essen?

Der Wirkstoff ist in allen Aprikosenkernen und bitteren Mandeln enthalten. Die Frage ist nur, wieviel Amygdalin (Vitamin B17) darin ist enthalten. Unsere Kerne kommen von Aprikosenkernen, die besonders reich an Amygdalin sind (besonders bitterer Geschmack), d.h., der Geschmack sollte möglichst bitter, Mundschleimhaut betäubend sein (sie muss sich pelzig anfühlen). Aber sonst spricht nichts dagegen, normale Aprikosenkerne zu essen.

Wichtige Hinweise

  • Von den bitteren Aprikosenkerne dürfen Sie laut Vorschrift nur 1-2 Kerne pro Tag essen.
  • Kleine Kinder, Kinder, Stillende und Schwangere sollten KEINE bitteren Aprikosenkerne essen.

Aprikosenkerne, bittere: Warum hat es auch süsse dabei?

Wie bei den Mandeln gibt es auch bei den Aprikosenkernen süsse und bittere. Laut Spezifikation des Lieferanten sollten es 90% bittere Kerne sein. Wir achten darauf und gehen je nach dem auch weite Wege, um möglichst bittere BIO Aprikosenkerne zu beschaffen. Die Natur ist wunderbar, liefert aber nicht immer genau gleichmässig und konstant. Deshalb schwankt (leider) der Gehalt an bitteren Kernen. Wir haben unsere Auslobung auf 80% bittere reduziert, sollte wie gesagt laut Lieferant 90% sein. Es stimmt, dass die Bitteren gesundheitlich einen Unterschied machen. Die süssen liefern hochwertige ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Kalium.


Bio-Mandelkerne, aus welchen Anbauregionen in Kalifornien?

Das Mandelanbaugebiet in Kalifornien ist riesig, insgesamt stehen dort 77 Millionen Mandelbäume in einem 700 Kilometer langen Tal. Konventionelle und auch Biologische. Viele Kunden schätzen die 100% süssen kalifornische Bio-Mandeln sehr. Daneben bietet Vitapower bewusst biologische Mandeln aus Spanien an.


Birkenzucker: Kann ich damit einen Hefeteig herstellen?

Birkenzucker (Xylit) ist ein karieshemmender Zucker aus nordischem Holz, das vielseitig für die kalte und warme Küche eingesetzt werden kann. Zwei Dinge kann man damit nicht: Karamelisieren und ein Hefegebäck süssen (hemmt die Hefen, stoppt die Gärung).